Freitag abend ging es los, Verladen war ganz unspektakulär. Nach 50 Metern ein splingdiedelding im Hänger. Hm... was kann es sein? Danach Ruhe. Ok... mal abwarten. In Haltern angekommen mache ich die Türe auf und sehe: ah, Halfter ausgezogen. Ok, kann ja mal passieren.
Die Fahrt war ein wenig abenteuerlich, sehr viel Regen, Blitze ohne Ende, Wind und Regen und natürlich auch ein bisschen Regen. Schliesslich hatten wir Unwetterwarnung.
Aber dennoch kamen wir beizeiten im tollen Stall von Susann an. Kornies waren auch noch da. Jalda durfte eine Weile die Korniponies aufmischen (5 gegen 1 ist nicht wirklich gerecht)
und sagte mal gleich wo der Hammer hängt. 
Sicherheitshalber habe ich dann doch noch ein Zäunchen aufgestellt. Jalda fands voll ok.
Samstag dann die erste Trainingseinheit mit Peter. Kompliment gelang ziemlich gut, allerdings rügte Peter mich (oder besser Jalda) wegen ihrer schlechten Erziehung :pfeif
Klar, solange man was macht, was das Pony mag, ist sie sehr einfach zu händeln, kommt aber was, was sie irgendwie blöd findet, geht sie einfach.
Dieses Dampfpanzerverhalten ist natürlich nicht zu tolerieren, allerdings erlebte ich das in der Form auch jetzt zum ersten Mal.
Aber -wie gesagt- man muss erst mal wissen, dass man ein Problem hat, dann kann man es auch angehen....
Zwischenzeitlich hatte Peter Jalda dann auch mal eingenordet, und alles ging schon viel besser.

Wie sagte Peter so schön: sie ist genial, aber sie muss lernen hinzuhören.
Gut, keine Frage, wird gemacht! Zumindest wird langfristig dran gearbeitet.
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Sonntag morgen waren wir mit den Ponies schwimmen. Ich durfte Immo von den Kornies reiten und habe Jalda als Handpferd genommen. Das ging tadellos und nach anfänglichem Zögern hatte Jalda mächtig Spass im Wasser!

Danach gabs dann die erste Arbeitseinheit des Tages. Bei Jalda war schon ein bisschen die Luft raus (was gut war)
Am Podest holte sie sich die 2. Packung von Peter ab, weil sie die Sache ohne Hinzuhören irgendwie anders interpretierte und ihm einfach vor der Nase erst gegen das Knie und dann über das Podest sprang.
Keine gute Idee.
Nach dem Einsatz von 2 Leckerchen (immerhin die ersten 2 in 2009) am Podest bekam ich jetzt Leckerlifütterverbot. Hm.. ok, Jalda hat wirklich nur noch Augen für das Futter und hört dann schon erst recht nicht mehr hin. Sehr unnötig.
Aber am Ende wurde dann alles gut. Jalda hörte schon viel besser, Andrea hatte ein paar neue Ideen fürs Ponyärgern... Kompliment klappte schon einigermassen gut und Jalda entdeckte das mit-den-Vorderbeinen-auf-dem-Podest-stehen für sich. Soweit alles bestens.
Nach einem kurzen Brainstorming und dem leerkaufen des Bauchladens (kleines Sorglospaket für den ponyzankenden Zirkusfreund)
Leider mussten wir da schon wieder an Heimfahrt denken. Habe Jalda am Anbinder festgemacht um ein paar Dinge ins Auto zu bringen. Komme wieder und sehe von weitem den Anbinder leer.

Micha hatte mein Pony im Schwitzkasten, denn sie hatte sich zur Abwechslung mal das Halfter ausgezogen

Also Pony doch zügig verladen. Klappe auf, Pony rein, Stange zu, splingdiedelding (Halfter ab). Ok, Halfter auf den Beifahrersitz gelegt, losgefahren.
Ist ja nicht zu ändern.
To-do-Liste nehmen und draufschreiben: mal sehen, was man gegen Halfter ausziehen machen kann

Es war jedenfalls ein ganz tolles Wochenende mit ganz tollen Leuten, das ich gerne wiederholen werde!
Dank an alle!

Nur ganz schnell ein paar Bilder vom Wochenende...

ganz lustig, wenn auch inhaltlich nicht ganz korrekt

schon besser
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