Also versuchte ich schon vor einigen Tagen mal wieder Langzügel und musste feststellen, dass Jalda noch nicht alles vergessen hat.
Für heute habe ich mal gedacht, erweiter das ganze doch mal um das Kopfstück und schau mal, was Jalda zu den Scheuklappen sagt.

aufgeregt ist anders


Die Bilder sind erst am Ende entstanden, da war ich mit dem Langzügel schon fertig. Und weil ich eh ans Auto musste fiel mir die Kamera in die Hände
: menno, hätt ich auch mal vorher dran denken können. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass das Kopfstück mit den Blendklappen zu wesentlich mehr Aufmerksamkeit geführt hat. Geräusche und auch anfassen von mir oder berühren mit der Peitsche haben Jalda nicht irritiert.
Ist schon ein cooles Pony!
Freitag werde ich nach langer Zeit nochmal Doppellonge versuchen und dabei dann auch mal den Rest des Geschirres anlegen. Und mal sehen, vielleicht bekomme ich dann auch beizeiten die Schleppe geliehen
Nachtrag vom 28.Mai:
Heute habe ich Jalda geschirrtechnisch vollvertüdelt. Erstes Mal überhaupt. Und damit sie weiss, was da alles schlackert und baumelt, habe ich sie zunächst ohne Kopfstück mal laufen lassen.

dann zunächst vorsichtiges traben

dann alles langweilig finden und losstratzen

also Zeit, die Anforderungen durch hinzunehmen des Kopfstückes zu erhöhen

Von der anschliessenden Doppellongen / Langzügeleinheit gibts keine Bilder, aber ich kann berichten, dass die um die Beine schlackernde Longe wurscht war.
Lenken und anhalten ging heute im Schritt schon richtig gut, im Trab ist es noch ausbaufähig.

Nachtrag vom 4.Juli:
Heute morgen überkam mich die Idee, wir könnten Jalda mal anspannen. Also mal flugs ein paar Helferlein aktiviert und dann gings los. Fuzz zog die Kutsche bis zur Heuwiese und Rebecca ritt Jalda (diesmal ohne Sattel
Als ich dann auf der Heuwiese eine Runde trabte, wollte Jalda unbedingt hinterher, was Rebecca irgendwie unheimlich war
Ok, damit es dem Pony nicht langweilig wird, haben wir Fuzz ausgespannt und Jalda eingespannt.


Christiane führte vorne, ich auf der Kutsche und Myriam, die von hinten mitschob.

Irgendwann hat Christiane dann losgelassen und ich bin noch einmal über die Wiese zurück zum Fuzzelfuzz. Das ging schon ziemlich gut!

Morgen werden wir das nochmal machen!
Nachtrag vom 7.Juli:
Nachdem die Fahrung am Montag im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, haben wir heute nochmal angespannt. Getreu meinem Motto: einmal auf dem Platz muss reichen, waren wir heute mal eine Runde um den Block. 300 Meter Feldweg leicht bergab, 150 Meter Wiesenweg gerade, 300 Meter Asphalt ganz leicht bergauf und 150 Meter Asphalt gerade.
Christiane ist zur Sicherheit mal vorne (allerdings ausserhalb Jaldas Blickfeld) mitgegangen:

Oh, man spricht mit mir
*lausch* 
Anhalten geht auch schon ganz prima (eins der Dinge, die der Duracell- Fuzz nie wirklich lernen wollte) Einmal anhalten am Ende des Wiesenwegs und abwarten, bis Christiane gucken war ob einer kommt und einmal anhalten am Ende des bergigen Asphalts, weil ein LKW längs kam. 25 Meter getrabt sind wir auch schon (wenn auch "nur" im Beerdigungstrab
)
Hier sind wir schon wieder am Ende unserer kleinen Runde! Stolz wie Oskar, ist ja klar!
Danke an Myriam und Christiane für die Hilfestellung! Und weils so schön ist, morgen gleich wieder!
Nachtrag vom 20.Juli 2010:
Gestern abend bin ich mit Rebecca noch ein Ründchen Kutsche gefahren. Da sind wir das erste Mal zunächst ein kleines Ründchen diesseits des Stalles, dann am Stall vorbei
und dann noch ein Ründchen jenseits des Stalles gefahren. Da ist Jalda
wirklich fast wie Fuzzels Mama Jessy, die -sobald sie eine
Unaufmerksamkeit bei Fahrer und Beifahrer durch Quatschen bemerkt-
versucht in den nächsten Weg einzubiegen, der nach Hause geht.
Am Feintuning arbeiten wir noch...
Gerade fällt mir ein, dass ich noch gar nicht von unseren beiden ersten Linksumkehrt am letzten Freitag berichtet habe. Aus einer Notlage (Gegenverkehr) heraus nötig geworden, vom Pony zunächst verwundert zur Kenntnis genommen und dann sauber ausgeführt!
Wie schon erwähnt: ich liiiiebe Schattenbilder, also hier noch das von gestern!

Nachtrag vom 3.Oktober 2010:
Heute bin ich nach langer Zeit mal wieder Kutsche gefahren. Fuzz hat immer noch eine Beule am Hals von der Impfung und die hätte genau unter dem Geschirr gelegen. Also musste Jalda ran. Die war ich das letzte Mal kurz vor Grünberg gefahren und da waren wir uns ja nicht so ganz einig, ob das Abbiegen nach eigenem Geschmack an Kreuzungen erwünscht ist oder nicht. (Ich glaube, ich habe darüber berichtet..)
Heute durfte dann also Jalda das neue Geschirr einweihen. Es hat ein bisschen gedauert bis es alles so drangetüddelt war, wie es gehört, aber dann ging es los und Jalda war vorbildlich brav. Durch Blödheit des Frauchens wurde die Runde anstrengender als gewollt, denn ein Weg war zunächst aufgeschüttet, was ich nicht wusste und anschliessend eine Mischung aus Mördermocke und Seenplatte.
Aber Jalda hat das bravourös gemeistert. Anhalten ging super, anfahren
ging super. In irgendwelchen Wegen (die nach Hause gehen)
zwischenparken und Autos vorbeilassen ging auch super. Dafür gabs dann
auch eine Doppelportion Hafer (doppelsuper! Nachtrag vom 4.Juli 2012
Heute habe ich Jalda mal zu Moni auf die Waldau gefahren, damit die beiden mal (erstmalig) auf dem Fahrplatz fahren können.
Das hat alles schon ganz gut geklappt!
Aber es wäre ja nicht Jalda wenn alles reibungslos klappen würde. Auf dem Rückweg erklärte sie, auf keinen Fall im Hänger stehen zu können und so war sie immer schon wieder raus bevor ich die Stange drinhatte. Das ganze endete nach gefühlten 88 Verladungen in einem Stolperer von mir, bei dem ich das Pony dummerweise loslies
und Jalda zum Gras trabte. Danach hatte ich natürlich neue Gesetze für diesen Tag festgelegt. Man darf einfach weglaufen

Irgendwann hatte ich einen Herren gebeten, doch hinter mir die Stange einzuhängen, denn für Moni hängt sie einfach zu hoch.
Dann waren wir auch flugs zuhause und nach dem Ausladen sagte Jalda: ich bin dann mal weg.
Also das Pony wieder eingefangen, zurück zum Hänger um die Stange einzuhängen und .... schwupp dreht sich das Pony (wohl in Erwartung einer weiteren Verladung) um und zieht von dannen. Keine Chance mitzukommen ... auf dem Weg Richtung Strasse
Ein LKW kommt von links und kann gottseidank bremsen.
Das Pony steht orientierungslos auf der Strasse und hat keine rechte Idee, was sie da wollte.
Also sammel ich sie wieder ein, hole mir das Knotenhalfter (das in Zukunft unser gemeinsamer Freund sein wird) und wir versuchen das alles nochmal.
Das kann doch echt nicht wahr sein, mit dem nixnutzigen Pony.
Blöderweise hat sie solche Anwandlungen nur alle paar Jahre (alle die Jalda schon länger kennen wissen was ich meine) und ich glaube, dass das morgen schon kein Thema mehr sein wird.
Naja... mal sehen...
da machste nichts!