War ja klar, dass die Mannschaft da im Sönnchen rumsitzt

und den Sonnenuntergang beguckt

Am nächsten Morgen dann erst mal den Fuzz von der Wiese pflücken, was sich schwieriger gestaltet als sonst. Denn erstens hatte ich den Hänger schon am Auto und 2. war es quasi noch vor Sonnenaufgang und 3. gabs noch gar nix zu fressen und 4. könnte auch mal eine der anderen beiden (die sich eh aufdrängten) mitfahren.
Dann ging doch alles ganz fix und eine halbe Stunde später sass ich bei Julia am reichhaltigst gedeckten Frühstückstisch

An dem Tag war wirklich herrlichstes Wetter

oberhalb der Haflinger sieht man auch das Radioteleskop Effelsberg schon (eines der 2 grössten weltweit)

Hier stehen wir direkt davor und weil es so gross ist, passt es nicht aufs Foto

Monika und ich vor dem Hochthürmer
ja, Julia, schön wars! Machen wir sicher nächstes Jahr nochmal!
Nachtrag vom 31.Oktober 2011:
Neulich schafften wir mal wieder einen längeren Ritt bei schönstem Herbstwetter. Ziel unseres kleinen Ausfluges war das Naturfreundehaus in Berg http://naturfreundehaus-berg.de/ das ganzjährig geöffnet und bewirtet ist (Kaffee 1 Euro
)Zur gleichen Zeit machte dort auch ein MotorradClub (der ähnlich wie unser Fjordiclub hier ein ForumsMotorradClub war) seine Rast.
kneipentaugliche Ponies
Nachtrag vom 7.November 2011:
Apropos Ponygewerkschaft...
Gestern waren wir mal wieder eine längere Runde (13 km) mit Limone als Handpferd unterwegs. Das Pony lernt ja schnell
, denn gestern verfeuerte sie ihre Energie nicht schon auf den ersten 200 Metern. Wir wählten eine Runde mit ein paar lustigen schwarzbunten Kühen (
), zunächst etwa 100 einfach nur in der Ferne grasenden, dann 3 direkt
am Zaun auf einem engen Weg und natürlich muss Limone immer auf der
Gefahrenseite laufen
Gemein, ich weiss... wir mussten ein kleines Stück an der
Motorradausflugschneise Richtung Eifel lang, trafen Angler mit Grill,
kletterten Hügel hoch, begegneten Isländern
und kamen an der kleinen Furt vorbei und das ist dann natürlich meins.
DIE FURT IST MEINE rief ich schon von hinten und Juliane und Monika grinsten glaub ich schon innerlich.
Ich reite also frohen Mutes drauf zu... Fuzz geht durch und Limone sagt: äh... nö...
und zeigt auf Mello und Jalda, die ja noch hinter ihr standen und blieb auch bei ihrer Meinung. Also sag ich zu den beiden, sie mögen doch freundlicherweise auf meine Seite des Baches kommen, nur so als Argumentationsverbesserung. Gesagt-getan. Mello stiefelte lässig durch den Rio Grande und Limone guckte sich das gaaaaaanz genau an.
Dann kam Jalda und stiefelte einfach durch... 
Half aber nachhaltig nix, Limone wollte lieber auf der anderen Furtseite übernachten und mir fehlten natürlich die Argumente
: Hilft also nix, der Fuzz muss wieder zurück und Limone direkt neben dem Fuzz gehalten werden.
Limone sagte natürlich: HA, wusste ich doch, dass die wieder zurückkommt und erklärte, wir könnten ja jetzt gehen
hier versuche ich Limone wieder in Reiserichtung zu drehen
und dann tut Limone das, was man als kleines Pony tut.. heeeeeeeeeeepppppn... ein Riesensatz über den Rio mui grande, was natürlich überschwänglich belobt wurde.
Blöd war jetzt nur, dass wir ja gar nicht durch die Furt wollten und dann natürlich wieder zurück mussten.

Aber Limone erklärte jetzt, sie wüsste, was zu tun ist und machte (vielleicht auch dank der zwei anderen in ihrem Nacken) direkt einen Riesensatz über den Rio grandissimo und fand sich danach sowas von super, dass sie über 5 Minuten nicht aufhörte, den Fuzz durch in-den-Hals-beissen zu provozieren
Jetzt hatte sie auch ausreichend Adrenalin für den weiteren Weg und hielt wirklich gut mit!

Zum Ende hin mussten wir noch vollkommen zugelaubte Wege offroad bergab und durch einen ziemlich zugewachsenen Weg krabbeln was Limone wie ein Profi meisterte!
Ist auch ein SuperPony!

Jalda hatte gestern mal wieder die Trails an. Sie machen ein bisschen den Ballen blank, was aber nicht weiter stört. Ansonsten halten sie super!
Nachtrag vom 22.Feburar 2012:
Am Dienstag war ich mit meiner Stallkollegin Monika in Brühl zum reiten. Wir wollten endlich mal wieder Gas geben und nicht im Schlamm rumrutschen. Also flugs mal den Hänger angehangen. Melody war flott drin und ich wollte Monika (die drinnen stand) das Ende von Jaldas Strick geben, damit sie sie vorne anbinden kann, sobald ich hinten die Stange zu habe. Wir machen das immer so. Und normalerweise braucht Jalda auch eine Minute zum überlegen. Aber jetzt stand sie quasi schon neben mir und wollte unbedingt in den Hänger. Ich sagte:
lass mich erst wieder raus. Und Jalda: achwas, wir sind beide schlank, das passt schon
Unglaublich dieses Pony... ich musste sie wirklich mit Mühe wieder rausschicken, damit ich ihr Abteil erst verlassen konnte

In Brühl konnten wir schön eine neue Strecke erkunden und auch ein bisschen Gas geben. Jalda hat wirklich gut mitgehalten und war hochmotiviert!
so macht es echt Spass! Nach knapp 1,5 Stunden waren wir schon wieder am Hänger und ich sage zu Monika: so, jetzt steigern wir das ganze... Du nimmst direkt beide Pferde und ich mache direkt beide Stangen zu.
Gesagt - getan. Synchronverladen!
