Die ersten 160 km schaffte ich auch in gut 2,5 Stunden, die letzten 40 brauchte ich dann allerdings genau so lange
Die B49 war (offensichtlich geplant) gesperrt und die Umleitung nicht
nur hoffnungslos überlastet sondern auch noch nicht für den Verkehr
präpariert. So musste man gefühlt 30 Ampeln überqueren, etliche Male auf
eine Hauptstraße raus abbiegen und zigmal die Bundesbahn überqueren,
die dort im Minutentakt fährt. Na, irgendwann war ich dann tatsächlich da.
Schnell mal Pony verklappen, was dank Iras Ortskenntnis und Hilfe sehr
fix ging. Dann Paddock bauen, Pony füttern und dann zum gemütlichen
Grillteil übergehen. Mein Mann entschied sich bis Sonntag zu bleiben und
hat es trotz Allergie nicht bereut. Am Sonntagmorgen war ich dann mit Birgitt und Moni ausreiten. Das Gelände da ist einfach traumhaft. Fast alles Graswege und fast alles geradeaus.

Leider verlor Moni ein Eisen
dieses wurde dann eingepackt und abends wieder angenagelt, aber so war unsere Runde kürzer als gedacht. Sonntag abend bin ich dann mit Meike nochmal ein Ründchen gegangen um ihr -wie sie selber sagt- das Hirn durchzublasen.
Es gelang mir mit Mühe ein Foto von der Kamille mit Meike auf dem Stoppelfeld zu schiessen. Doofes Iphone
Mip pem Pfügeln pfiffen den Pfänen ift daf nift ganf fo einfach.... War aber lustig
Montag ging es dann zum Extremetrail
8 Uhr Abfahrt, kleine Vogelsbergrundfahrt, dann erst mal halben Tag Bodenarbeit. Jaaaa, ich weiss... ich kann mein Pferd nicht am 5 Meterstrick manövrieren. Will ich auch gar nicht. Ich will auch nicht jeden Knochen meines Ponies auf Kommando umsetzen können. Und ich kann auch nicht auf 5 Meter Distanz mein Pony anhalten. Ja, und ich sehe auch keinen Bedarf.
Denn ich bin Reiter ... oder Fahrer und kein Läufer.

einmal hat es geklappt
Auf die Frage: wer ist denn von euch beiden der Chef habe ich wahrheitsgemäss geantwortet: Jalda
Gut, das fand die Cheffin da doof, überhaupt fand sie glaub ich doof, dass wir alle nicht nur keine Angst und auch keine unbraven / unmutigen Pferde hatten.
Und wir uns alle untereinander ziemlich einig waren. Ist sonst wohl nicht so.
Jedenfalls haben wir uns durch den Bodenarbeitsteil zum Reitteil gerettet. Zwischenzeitig waren die Bremsen ziemlich wild geworden und so machte es keinen Spass zu 7 Leuten um ein Hindernis rumzustehen und zu warten. Als dann das erlösende: " ihr könnt auch alles reiten was wir schon am Boden gemacht haben" kam, machte es hui *flitz* und alle waren weg. Jeder spielte irgendwo rum und wir hatten alle Spass.
Das kam jetzt glaub ich nicht so gut an
Aber egal. Ich bin sicher, man wird sich Namen und Gesicht merken und
falls wir nochmal drohen zu kommen, wird sicher kein Platz frei sein
Alles in allem aber eine tolle Erfahrung. Ich bin froh, dass ich es mal gemacht habe und bin genauso froh, dass wir nur einen Tag gemacht haben. Denn den 2. Tag hätten sich die meisten Ponies sicher gelangweilt. (Ausser wenn man plant das ganze zu perfektionieren, was von uns aber glaub ich keiner wollte )

richtig geil: die Hängebrücke

Jalda in ihrem Element

erstes Mal Podest mit Reiter

Klettern statt springen heisst die Devise (klappt hier nur leidlich)

Wasser ist natürlich spitze!
Am Ende sind von den verschiedenen Fotografen (danke an Meik und Vera
) zigtausend Bilder entstanden, die sicher irgendwann nachgereicht werden. Es war jedenfalls ein tolles Erlebnis, das ich gerne nochmal als Tagesevent wiederhole!

Am Dienstag war ich alleine ausreiten. Am Mittwoch fand der Bildersuchritt statt. Zusammen mit Meike, Majola und Bounce bildeten wir das Team "Die Ver(w)irrten" und landeten auf dem 8. Platz. Das hat großen Spass gemacht!

Am Donnerstag fing dann ja schon das Turnier an. Da war Jalda völlig bräsig und ich habe gottseidank die Halle leer angtroffen um sie laufen zu lassen. Das war bitter nötig
Freitag gelang es Alex noch, mir eine Kutsche zu organieren (
) Hier auch nochmal Dank an Familie Sauer fürs Verleihen. So konnte ich abends das "Jagd um Punkte" mitfahren. Jalda hatte zwar noch nie Kegelfahren gemacht, aber ich dachte mir, das wird schon gehen!
Während des Warmfahrens fiel mir ein, dass Jalda eigentlich noch nie ein Turnier gefahren war
Ach was solls, mit üben kann jeder! Juliane wurde als Beifahrer rekrutiert, Ira lieh mir Handschuhe und Kopfnummern, Meike lieh Juliane Handschuhe und schon gings los. Wir fuhren ein paar Tore und irgendwann dachte ich: hm... das müsste jetzt doch schon geläutet haben
Juliane hatte auch nichts gehört aber der Parcourdienst sagte: Jaja, ist schon geläutet. Na, also ab zum Ziel. Einen 20er haben wir gerissen, alles andere passte. Aber die Punkte wurden nicht durchgesagt. Na egal, gewinnen werden wir eh nicht.
Platziert wurden wir auch nicht, aber ich war super zufrieden mit Jalda, die das nicht nur das erste Mal sondern auch super gut gemacht hatte!
Am nächsten Tag steh ich so an der Meldestelle, und gucke ganz zufällig auf die Listen und sehe, dass ich nichtmal letzte war, sondern vorletzte
Und hätte ich den 20er nicht gerissen, wäre ich sogar 3.letzte geworden. Boah, da war ich gleich doppelt stolz!
Samstag ritt ich dann mit Juliane und Annikas Moni aus (danke dafür an Gundel
) Das Wetter sah sehr unbeständig aus, aber wir schafften eine Runde im trockenen und brachten auch die Sonne mit zurück. Samstag war ja nur Zuchtschau und so hatte das Helferteam frei
was ziemlich großartig war! Sonntag dann nochmal ein letzter Einsatztag, der Regen kam erst als die letzte Prüfung fertig war. Jalda hatte eine Mitfahrgelegenheit am Auto von Moni (hier Josefine) und so brauchte mich mein Mann nicht abholen und ich konnte das Womo selber heim fahren, nachdem mich etwa 20 nette Helfer (
) aus der schlüpfrigen Wiese befreit hatten. Fazit der Woche:
Grossartige Truppe, viele Leute wieder getroffen, die man lange nicht gesehen hat, viel Spass gehabt, neue Leute kennengelernt.
Eine absolut runde Sache und ich hoffe, dass ich beim nächsten Mal wieder dabei sein kann!
Irgendwann gibt es sicher auch noch mehr Fotos von der Woche
noch ein paar Bilder vom ExtremeTrail


















und tschüss













und von unserem Fahrturnier gibts auch noch ein paar Bildchen!
und von der schmachtenden Jalda beim Anblick der Fohlen auf dem Nachbarpaddock
