kommt nach meinem Pachtvertragsabschluss von heute eine klitzekleine Neuerung des Planes, nämlich dieRückkehr ins Ponyparadies
Ja, die älteren unter euch werden sich erinnern. Damals zwischen Beitrag 335 und 978 stand ich schon einmal da. Damals (September 2011) ging ich mit einem weinenden Auge dort weg und habe mich die letzten 4,5 Jahre in meinem alten Stall arrangiert und sehr wohl gefühlt.
Und jetzt kam Christiane und sagte: hey, mein Stall steht leer
, willst du ihn nicht übernehmen?
Ok, also mal überlegen... Vor und Nachteile durchdenken, Lösungsansätze finden und erst mal hören was die RBs da so sagen:
und die waren sich ziemlich einig: klar, machen wir!
Hach, es sind schon die besten RBs aller Zeiten!
Also noch ein bisschen weiter gedacht, abgewartet bis Christiane die Verpächterin überzeugt hat, den Mann überreden nicht in Urlaub zu fahren und heute dann den Vertrag unterschrieben
Dann stand nur noch ein Gang an, nämlich meinem SB zu sagen, dass ich einen Stall gepachtet habe. Das hat er -wie erwartet- gelassen aufgenommen, mir Glück gewünscht und zugesichert, dass wir in Vereinsdingen weiter im Geschäft bleiben. Na wunderbar!
Die Mädels werden dann so Richtung Ende Juni umziehen, ganz entspannt, denn nächste Woche wird mal erst meine rechte Hand operiert. Und da müssen wir nichts überstürzen.
Unser liebstes Spielzeug über den Sommer wird voraussichtlich elektrisch oder benzinbetrieben sein. Denn da will ganz schön viel freigeschnitten werden
da der Stall schon seit bald 3 Monaten unbewohnt ist.Bisher war am neuen Stall die Wasserversorgung durch Wasserwagen, die von einem Trecker gezogen werden, geregelt. Da ich keinen Trecker habe und auch keinen anschaffen will, muss eine andere Lösung her.
Also werden es 2 IBC (1000 l) , die ich morgen holen werde. Und weil die -wie Rolf schon sagte- schnell veralgen (was ich aus Erfahrung in meinem jetzigen Stall bestätigen kann) werden es schwarze IBC werden. Diese sollen (so der Plan) auf einer unverrottbaren Kunststoffpalette stehen, eine Heizmatte für den Winter bekommen, gekoppelt werden und am Ende eine Tränke bekommen.
Strom ist am neuen Stall vorhanden, das macht alles sehr viel einfacher.
Für die Wasserbeschaffung habe ich einen Hänger gefunden, den ich heute holen werde. Auf den wird dann ein 600 l IBC fest getüdelt. Damit werde ich dann Wasser holen. Da die Mädels ca 500 Liter die Woche trinken, werde ich den Hänger einfach einmal die Woche vollmachen und umfüllen. Anfangs wird das wohl noch bei der Vorbesitzerin (ca. 1 km Entfernung) möglich sein, falls das mal nicht mehr geht, werde ich bei der Stadt ein Standrohr mit Zähler mieten und das Wasser zuhause aus dem Hydranten vor der Türe holen (ca. 5 km Entfernung). Oder vielleicht finde ich noch einen günstiger liegenden Hydranten wo man ein Weilchen in der Sonne sitzen kann
Das wird sich finden.
Die Heuversorgung wird weiterhin mit Rundballen geschehen, allerdings werde ich meine Raufe nicht mitnehmen, denn für diese brauche ich einen Trecker.
Ich will eine Rundraufe mit Dach erwerben, die man aufklappen kann und wo dann ein Ballen reingerollt wird, Netz drüber, fertig.
Hört sich einfach an, ist es hoffentlich auch
Das meiste was zu tun ist sind Freischneidearbeiten nachdem die Mäharbeiten abgeschlossen sind.
Ist aber nichts, was den Einzug verzögert sondern nur was, das man bei Gelegenheit und Langeweile machen muss.