Also wollten wir mit der Bande auf der anderen Seite der Bahn grasen gehen. Und wenn man denkt, dass ein kleines Limönchen über die Bahnschienen geht, nur weil die anderen 3 gehen, hat man sich aber irgendwie vertan
Schieben, schubsen, Fuzz von hinten in den Hintern beissen lassen, Jalda vor, Strickgewedel am Heck... half alles nicht. Limone erklärte, dass sie heute auf gar keinen Fall über diese Schienen gehen würde.
Wir beschlossen, diese Aktion für heute abzubrechen und auf unserer Seite grasen zu gehen. Möglicherweise ist es klug, so etwas an einem Sonntag zu machen (Zug kommt dann nur einmal in der Stunde) und nicht an einem Dienstagnachmittag (Zug kommt alle viertelstunde
) und ein kleines Eimerchen Hafer mitzuführen
Angrasen ging danach aber mehr oder weniger problemlos. Christiane hatte Fuzz und Robin (die 2 Standbilder) und ich die 2 Wandergraser
Na, es ist ja keine Ewigkeit mehr
Nachtrag 9.Juni 2010:
Schon seit längerem steht auf dem Plan, mal mit Limone "draussen" das Führen zu üben und vor allem mal die Schienen in Angriff zu nehmen. Wir erinnern uns: beim letzten Mal erklärte sie uns, dass sie die total blöd findet und überhaupt keinen Sinn darin sieht, da rüber zu gehen. Heute traf es sich so, dass Christiane mit Robin und Hund noch was laufen wollte und Melanie mit Hund ebenfalls zugegen war. Zu dritt sollte es uns eingentlich gelingen. Und da ich gerade auch nichts besseres vor hatte, haben wir es einfach mal probiert. Aus der Rubrik "Versuch macht kluch".
Melanie hatte Limone am Strick und ich trug den langen PP-Führstrick (der auch am Limonehalfter befestigt war) spazieren. Möhrchen-Gas hatten wir natürlich mit, das half aber nur begrenzt. Zu schrecklich waren die Schienen
. Dann mussten wir wegen eines Treckers kurz unterbrechen und den
Bahnübergang frei machen, der war allerdings total wurscht. Na, lange
Rede kurzer Sinn, nach wenigen Minuten haben Christiane und ich uns
eingehakt und Limone von hinten geschoben. Und siehe da, es ging. Viel
schlimmer als die Schienen ist allerdings der Gitterrost dahinter.
Aber auch der war leicht gemacht. Einmal kurz einhaken und schon ging Limone fast von selber...
Dann drehten wir eine Runde ums Feld, wobei wir noch 2x über Gleise gehen mussten (allerdings ein mehr oder weniger stillgelegter Abbieger). Die waren dann schon fast egal.
Limone war flott unterwegs (sehr zum Erstaunen von Melanie) und es war auch egal wo Robin war. Sie wieherte auch nicht nach den anderen (und die komischerweise auch nicht nach ihr).
Beim Rückweg über die Gitter/Gleise reichte schon das Hochhalten des Möhrchens und schwuppdich waren wir drüber.
Klasse Pony!
Das werde ich jetzt öfter machen, damit Christiane mit Limone auch was machen kann, wenn ich in Grünberg bin. Sonst langweilen sich die 2 daheimgebliebenen ja zu tode...
Fotos gibts natürlich keine, dafür waren wir zu spontan...
Nachtrag 16.Juni
Myriam und ich waren heute eigentlich zum Kutsche fahren verabredet. Aber als wir kamen, befanden sich alle Ponies auf dem Reitplatz im Tiefschlafmodus.
Man müsste ein Tierquäler sein, um da die Idylle zu stören... , also
erst mal Kaffee kochen und trinken und dem Beamtenmikado zusehen (wer
bewegt sich als erster?) Die erste war Limone. Na toll... sollten wir
die vielleicht einspannen? Als Christianes Auto anrollte wurden alle wach (na toll, muss man das persönlich nehmen?
) Die wollte noch ein Ründchen mit Gina und Robin drehen, also warum
nicht ein Ründchen mit Limone mitgehen und die Sache mit der Bahn
nochmal hinterfragen?? Schnell ein Möhrchen eingesteckt und ab die Post. Über die Schienen waren wir schneller drüber als ich überlegen konnte
: und als dann kurz drauf 2 historische knatternde Trecker kamen, war Limone auch ganz souverän. Weder der aus dem Bach springende Hund noch der wegtrabende Robin brachten sie nennenswert in Wallung. Und wir haben schon kleinere Übungen zum Thema "bei Fuß laufen" trotz unterschiedlicher Gehgeschwindigkeiten des 2-Beins gemacht. Klappte alles bestens!
Schon ein gutes Pony
: